Engagement mit Herz und Verstand: Förderverein der GFO Kliniken blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Gruppenbild mit EMP-Stuhl: ausgeschiedene und aktuelle Vorstandsmitglieder sowie einige Mitglieder beim "Probesitzen". Foto: Andreas Schwann

Am 22. April trafen sich die Mitglieder des Fördervereins der GFO Kliniken Rhein-Berg zur jährlichen Mitgliederversammlung. Es war ein Abend, der deutlich machte, wie viel bürgerschaftliches Engagement im Gesundheitswesen bewegen kann: Neben beeindruckenden Zahlen standen personelle Weichenstellungen und innovative Medizintechnik im Mittelpunkt.

Ein starkes Jahr für die Patientenversorgung

Dr. Thomas Wardin gab als Vorsitzender einen Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr, und der fiel äußerst positiv aus. Mit einer Fördersumme von rund 50.000 Euro konnte der Verein zahlreiche Projekte realisieren, die über die medizinische Grundversorgung hinausgehen und den Aufenthalt für Patientinnen und Patienten in den GFO Kliniken spürbar verbessern. Ob spezialisierte Ausstattung oder Projekte zur Steigerung des Wohlbefindens – die Mittel flossen gezielt dorthin, wo sie den Alltag im Krankenhaus menschlicher und moderner gestalten.

Wechsel im Vorstand: Dank und Neuanfang

Ein zentraler Punkt der Tagesordnung waren die Nachwahlen im Vorstand. Drei Mitglieder schieden aus persönlichen Gründen aus ihrem Amt aus. Dr. Wardin dankte Maria Theresia Opladen, Lisa Rodegra und Dr. Ertugrul Tüylü herzlich für ihren engagierten Einsatz in dem Gremium.

Die Mitgliederversammlung wählte im Anschluss einstimmig die Nachfolger, die den eingeschlagenen Kurs fortsetzen werden:

  • Felix Nagelschmidt folgt auf Maria Theresia Opladen als stellvertretender Vorsitzender,
  • Irmhild Lascheit übernimmt die Position als Beisitzerin und repräsentiert die Perspektive der Pflege in der Nachfolge von Lisa Rodegra.
  • Dr. Serhat Aymaz rückt als Chefarzt der Inneren Abteilung für den Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, Dr. Ertugrul Tüylü, in den Vorstand nach.

Mit dieser Mischung aus Kontinuität und neuen Impulsen sieht sich der Förderverein bestens für die kommenden Aufgaben gerüstet.

Technik, die bewegt: Die neuen EMP-Stühle

Traditionell wird im Rahmen der Versammlung ein besonderes Fördervorhaben detailliert vorgestellt. In diesem Jahr richtete sich das Augenmerk auf die Anschaffung von EMP-Stühlen (Beckenbodenstühle mit Magnetfeld-Technologie).

Diese innovativen Stühle dienen der gezielten Stärkung der Beckenbodenmuskulatur – ein Thema, das Frauen und Männer gleichermaßen betrifft, aber oft noch tabuisiert ist. Durch elektromagnetische Impulse wird die Muskulatur effektiv trainiert, was insbesondere nach Operationen, bei Inkontinenz oder zur allgemeinen Prävention einen enormen therapeutischen Mehrwert bietet.

„Wir wollen durch moderne Medizin die Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig steigern und hier einen ersten Baustein des interdisziplinären Beckenbodenzentrums zeigen. Dank des Fördervereins konnte das sehr schnell und pragmatisch realisiert werden.“

Dr. Ulrich Hennig, Chefarzt der Geburtshilfe

Der Abend endete mit dem klaren Signal: Der Förderverein bleibt ein unverzichtbarer Motor für die Weiterentwicklung der GFO Kliniken Rhein-Berg, jenseits der regulären Budgets und unabhängig von den massiven Um- und Ausbaumaßnahmen, die nach Bestätigung der Finanzierung durch das Landes-Gesundheitsministerium nun in Angriff genommen werden.

Geschrieben von webmaster am